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Diagnostik mit Gamma Dental Software®
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Diagnostik – ist das Sammeln und Bewerten von Einzelbefunden und Informationen mit der Zielsetzung einer Diagnose. Ein Diagnosesystem muss therapierelevant sein und muss den Anforderungen einer modernen Praxisführung entsprechen. GAMMA bietet ein System, welches durch seinen logischen Aufbau die Erfassung und Verwaltung solcher Daten ermöglicht und den Anwender bei der Erstellung der Diagnose unterstützt.
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Gamma Dental Software® ist eine modular aufgebaute Software, welche umfassend die Bedürfnisse moderner klinischer und instrumenteller Funktionsdiagnostik und Funktionstherapie abdeckt
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· Anamnese · Fernröntgendiagnostik und Planung · Kiefergelenksdiagnostik · Artikulatorprogrammierung · Aufwachstechnik · Zahn- und Parostatus |
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Die enge Verbindung und Kompatibilität zu Gesichtsbogen und Artikulator macht die Software zum idealen inter-disziplinären Kommunikations-mittel im praktischen Behandlungsablauf. |
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GDSW Datenverwaltung |
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Der Datenmanager der Gamma Dental Software® ist mit einem modernen Windows® Datenbanksystem ausgestattet. Es erlaubt die Verwaltung der Patientendaten und die eindeutige Zuordnung von Daten, welche beliebig eingefügt werden können. Das System ist aber auch so ausgelegt, dass beliebige andere Dokumente (z.B. Fotos, MS-Word Dokumente) ebenfalls dem einzelnen Patienten zugeordnet abgespeichert werden können. Über eine integrierte Pre-View Funktion werden die Inhalte des selektierten Datensatzes in einer Schnellansicht dargestellt. Natürlich verfügt das System über eine offene Schnittstelle zu gängigen Praxisverwaltungs-systemen. Unterstützt werden folgende Programme: Baumgartner, Dampsoft, Evident, Solutio, Lutz Hergestell Eine voll integrierte E-Mail Funktion erlaubt das Versenden und Empfangen von GAMMA Daten. Dadurch wird die Kommunikation z.B. zwischen Praxis und Labor sehr einfach gestaltet, lästiges Ausdrucken von Daten kann entfallen.
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Die modulare Struktur
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Der Aufbau der Gamma Dental Software® ist modular und erlaubt die Konfiguration je nach Bedarf der Praxis bzw. des Labors. Details zu den einzelnen Modulen sind auf den folgenden Seiten dieses Kapitels beschrieben. |
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Datenmanager |
Datenbank und Datenverwaltung. Ist die Basis der Software und Bestandteil jeder Ausbaustufe der Gamma Dental Software®. |
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CADIAS® |
Das zentrale Diagnose- und Planungsmodul der Gamma Dental Software®. Im Mittelpunkt steht die Fernröntgenanalyse, welche mit den anderen Daten wie der klinischen Funktionsanalyse oder CADIAX® kombiniert werden kann. |
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CADIAX® |
Verarbeitet Aufzeichnungen von CADIAX® compact und CADIAX® diagnostic.
Inkludiert vielfältige Darstellungsvarianten sowie Umrechnungen für
Artikulatoreinstellung und Aufwachstechnik. |
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CADIAX® |
Aufgesetzt auf das CADIAX® Analysemodul werden damit Condylographieschreibungen mit dem CADIAX® diagnostic System durchgeführt.
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Zahn- und |
Verarbeitet Eingabe des Zahnstatus, Plaquestatus, Parodontalstatus, der Zahnbeweglichkeiten, Zahnresilienzen und Okklusionsfunktionen. |
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CADIAX® Analysen |
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Das CADIAX® Analysemodul verarbeitet und speichert Daten beider CADIAX® Registriersysteme, des CADIAX® compact und des CADIAX® diagnostic. Das Programm inkludiert vielfältige Darstellungsvarianten sowie Umrechnungen für Artikulatoreinstellung und Aufwachstechnik. Es ermöglicht dem Anwender, neben detaildiagnostischen Bewegungsanalysen des Unterkiefers, erweiterte Artikulatorberechnungen bis hin zur Einstellung individueller Frontzahnführungseinheiten. |
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Besonders geeignet ist die Software für CADIAX® compact Anwender, die das volle Potenzial des Geräts ausnutzen wollen. Der hochauflösende Bildschirm des PCs zeigt alle Details der in den Condylographiedaten steckenden Informationen. Die 3-dimensionalen Darstellungen der Kieferbewegung sind sehr hilfreich bei der Patienteninformation. So lassen sich geplante funktionstherapeutische Maßnahmen dem Laien einfach und anschaulich erklären.
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Bewegungssimulation durch exzentrische Artikulatorprogrammierung |
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Über den Gesichtbogen des CADIAX® compact und des CADIAX® diagnostic Systems wird das durch den Scharnierachspunkt und vorderen Referenzpunkt definierte Koordinatensystem direkt in den Artikulator übertragen.
Der logische Arbeitsablauf wird damit zu einem geschlossenen System. Über die mechanische Verbindung von Aufzeichnung und Artikulator bietet CADIAX® eine präzise Relation für maximale Reproduzierbarkeit.
Die mit den Registriersystemen aufgezeichneten Daten können somit in den Berechnungsprogrammen zur patientenindividuellen Einstellung der Artikulatoren verwendet werden.
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Alle Berechnungen basieren auf der herstellereigenen Geometrie der unterschiedlichen Artikulatoren.
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Die Berechnung der sagittalen Protrusionseinsätze erfolgt anhand der Protrusionsbahn über die Auswertung des X/Z Diagramms.
Die Berechnung der transversalen Einsätze erfolgt anhand der Mediotrusions-bewegungen durch die Auswertung des X/Y Diagramms. |
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Die mathematische Anpassung der vorgegebenen Artikulatorcharakteristik erfolgt nach dem „Best-Fit“ Verfahren. Der Einsatz des Artikulators (blau) wird solange gedreht, bis er am besten über die Patientenaufzeichnung (rot) passt. Bietet der Artikulator unterschiedliche Einsätze, so sucht das Programm den am besten passenden. |
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CADIAX® berechnet immer Werte für 3, 5 und 10mm. Dabei wird immer der gesamte Bahnverlauf von 0 (Referenzposition) zum angegebenen Wert verarbeitet.
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0-3 mm 0-5
mm 0-10 mmm
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Kompatibilität steht im Vordergrund
Neben dem bestens geeigneten Reference SL Artikulator
stehen dem CADIAX® Anwender auch weitere Artikulatorsysteme zur
Verfügung, die mit der Software kompatibel sind: ARTEX®, DENAR®, HANAU®, IVOCLAR®, KAVO®, PANADENT®, SAM®, WHIPMIX®
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Berechnete Kauflächenführungen für Diagnostik und Aufwachstechnik |
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Die Bewegungssimulation im Artikulator ist durch drei justierbare Führungseinheiten bestimmt: die beiden Condylargelenke und den einstellbaren Inzisaltisch. Die posteriore Gelenkführung ist durch die Registrierung mit CADIAX® vorgegeben.
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Okklusionskonzepte und deren Umsetzung beim Aufwachsen werden mittels des Inzisaltisches definiert. Durch Verstellen der Führungsflächen des Tisches wird mehr oder weniger Rotation in die Bewegung eingebracht, d.h. Führungsflächen am Zahn werden dadurch in ihrer Steilheit bestimmt.
Gamma Dental Software® bietet voreingestellte Konzept-vorschläge sowie die Möglichkeit, ein individuelles Okklusionskonzept computerberechnet umzusetzen.
Das natürliche Okklusionskonzept der sequenziellen Okklusion nach Prof. R. Slavicek wird als Standardwert in der Software angegeben.
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® SAM
ist ein Warenzeichen der Fa. SAM Präzisionstechnik, Artex ist ein Warenzeichen
der Fa. Amann-Girrbach Dental, Denar & Hanau sind Warenzeichen der Fa.
Whipmix, KaVo ist ein Warenzeichen der |
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Für den Sequenz-tisch basieren die Berechnungen auf den Werten der Gelenk-führungen im Zusammenspiel mit über statistische Methoden ermittelten räumlichen Zahn-Höckerkoordinaten. |
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Für exakte Berechnungen werden die Höckerkoordinaten des Unterkiefers eingegeben. Gamma Dental Software® berechnet nun – abhängig vom gewünschten Konzept – für jeden Zahn einen Einstellwert des Inzisaltischs.
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Zusätzlich berechnet das Programm einen idealisierten Radius der Spee’schen Kurve und – abhängig von Okklusionkonzept und Höckerneigungen – eine nach funktionellen Parametern optimierte Neigung der Okklusionsebene. |
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Kiefergelenkdiagnostik |
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CADIAX® zeichnet die räumliche Bewegung der Scharnierachse beider Kiefergelenke gleichzeitig, beidseitig und zeitgetaktet auf. Umgerechnet auf den Intercondylarabstand bietet das System die Möglichkeit, differenzialdiagnostisch die Bewegungsspuren statisch und dynamisch zu beurteilen. Die Vorteile der condylographischen Diagnostik liegen auf der Hand: ® Die Methodik ist schnell durchführbar und nicht invasiv ® Die Patienten werden keiner Strahlenbelastung ausgesetzt ® Die Ergebnisse sind dynamisch reproduzierbar und behandlerunabhängig ® Die Untersuchung ist in der Praxis durchführbar, die Ergebnisse stehen sofort zur Verfügung ® Ideale Ergänzung der interdisziplinären Kommunikation |
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Die Verwendung eines individuell justierbaren mandibulären Schreibbogens (Art.-Nr.: 06-235306) für die Einstellung der exakten Scharnierachse ist bei der diagnostischen Condylographie zwingend notwendig. Bei der Verwendung des Bogens mit CADIAX® Compact wird die Scharnierachse vor der Registrierung manuell einjustiert
Grundlage der Diagnostik ist eine standardisierte orthopädische Beschreibung der Mobilität und Motilität der Kiefergelenke unter Festhaltung der folgenden Parameter: ® Quantität ® Qualität ® Charakteristik ® Symmetrie ® Zeitablauf (Rechts-Links-Vergleich) ® Geschwindigkeitsphänomene ® CPM ® Funktion und Parafunktion
Beurteilt werden die folgenden Bewegungen: Protrusion/Retrusion, Mediotrusion rechts und links, Öffnen/Schließen, Sprache, Bruxieren, Kauen |
Individueller, auf die Scharnierachse justierter Schreibbogen als Voraussetzung condylographischer Diagnostik |
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Das Prinzip der condylographischen Diagnostik Der erste Befund ist rein deskriptiv. Dieser ist die Grundlage jeglicher Interpretation und dient der Sammlung von diagnostischen Daten. Für die anschließende Interpretation müssen die Ergebnisse mit der klinischen und instrumentellen Funktionsanalyse differenzialdiagnostisch bewertet werden, da condylographische Schreibungen nicht separiert, sondern nur gemeinsam mit den anderen Befunden des craniomanibulären Systems beurteilt werden können.
Das „Normalgelenk“ Condylographische Befundung basiert auf dem Prinzip der vergleichenden Diagnostik mit einem über statistische Methoden ermittelten Bewegungsmuster eines „Normalgelenks“. Die folgenden Darstellungen zeigen ungeführte Bewegungen ohne Zahnkontakt und ohne Verwendung eines Stützstifts: |
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Quantität |
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Beschreibt die maximale Exkursionsstrecke des translatorischen Teils einer Bewegungsspur, gemessen von der Referenzposition zum exkursivsten Punkt der Bewegung. Die Quantität wird mit reduziert, durchschnittlich und hypermobil beschrieben.
Mit Gamma Dental Software® kann dieser Wert durch das Anklicken des maximalen Exkursivpunkts in den CADIAX® Kurven schnell und eindeutig abgelesen werden. |
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Reduziert |
Durchschnittlich |
Hypermobil |
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Protrusion |
<= 8 mm |
> 8 mm und < 12 mm |
>= 12 mm |
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Mediotrusion |
<= 9 mm |
> 9 mm und < 14 mm |
>= 14 mm |
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Öffnen/Schließen |
<= 10 mm |
> 10 mm und < 16 mm |
>= 16 mm |
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Reduzierte
Quantität links |
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Qualität |
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Normale Schreibungen sind reproduzierbare, unverzitterte und friktionsfreie Bewegungen eines Synovialgelenks. Exkursions- und Inkursionsbahn sind nahezu überlappend. Die Qualität wird mit exzellent, durchschnittlich und schlecht beschrieben.
Gamma Dental Software® bietet mit ihren vielschichtigen Ansichten und Zoom-Möglichkeiten ein ideales und anschauliches Programm zur Beurteilung der Qualität von Gelenkbahnaufzeichnungen. |
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Exzellent |
Durchschnittlich |
Schlecht |
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Exzellente Qualität einer Protrusion/Retrusion |
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Charakteristik |
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Die Charakteristik wird mit konkav, gerade, konvex oder wechselnd beschrieben. Normale Bahnen zeigen eine anterior konkave Charakteristik. Gamma Dental Software® bietet die Möglichkeit, bei Feststellung einer Abweichung vom „Idealbild“ differenzialdiagnostisch die Kurve mit anderen Aufzeichnungen zu überlagern. |
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Anterior Konkav |
Gerade |
Wechselnd |
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Beispiel einer Überlagerung von Öffnen/Schließen und Mediotrusion links mit differnzialdiagnostischer Befundung |
Einen besonderen Stellenwert bei der Beurteilung der Charakteristik erhält die differenzialdiagnostische Überlagerung von Gelenkbahnen. Das Bild links zeigt die Überlagerung einer Öffnungs-Schließbewegung (blau) zu einer linken Mediotrusionsbahn (grün). Die steile und stark verkürzte Öffnungsbahn überlagert nicht mit der deutlich längeren Mediotrusion. Ein Hinweis auf einen anterior verlagerten Diskus des linken Kiefergelenks mit der Möglichkeit der teilweisen Reponierung. |
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Symmetrie |
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Rechts-Links-Vergleich der Quantität, Winkelung, Qualität und Charakteristik symmetrischer Schreibungen (Protrusion/Retrusion und Öffnen/Schließen). Bei symmetrischen Bewegungen finden keine auffälligen Transversalbewegungen statt. Bei der Befundung der Symmetrie ist zu beachten, dass der „symmetrische“ Patient nicht der Regelfall ist, daher sind leichte Asymmetrien als durchaus „normal“ zu bezeichnen. Die Beurteilung der Symmetrie kann nur bei Öffnen/Schließen und Protrusion/Retrusion erfolgen. Die übersichtliche Darstellung der Gamma Dental Software® ermöglicht die Beurteilung der funktionellen Symmetrie nach graphischen und numerischen Standards. |
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Symmetrische Gelenkbahnschreibung |
Sagittale Asymmetrie der Gelenkbahnneigung |
Sagittale Asymmetrie |
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Transversale Asymmetrie |
Sagittale
und |
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Starke transversale Asymmetrie einer Protrusionsbahn verursacht durch okklusale Interferenzen |
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Dynamischer Zeitablauf / Phänomene der Geschwindigkeit |
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Dynamische Beurteilung symmetrischer und asymmetrischer Bewegungen in Translation und Rotation. Beobachtung von Geschwindigkeitsphänomenen der sagittalen, transversalen und rotatorischen Komponenten der Scharnierachsbewegung. Normale Gelenksbewegungen zeigen zumeist Geschwindigkeiten von unter 60 mm/sek. Gamma Dental Software® bietet mit den Ansichten „Achsenbewegungen“, „Translation-Rotation“ und „Zeitkurven“ Grafiken, welche die Beurteilung der Zeitabläufe ermöglichen.
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Die „normale“ Schreibung |
Achsenbewegungen getrennt in Exkursion und Inkursion |
Zeitkurven zeigen die Überlagerung condylographischer Parameter über die Zeitachse |
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Symmetrischer Gelenkbahnverlauf Protrusionszeichnung |
Die gleichmäßige Scharnierachsbewegung in Exkursion und Inkursion getrennt |
Harmonische Entwicklung der Zeitkurven einer unauffälligen Gelenkschreibung |
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Linksseitiges reziprokes Gelenkknacken |
Blockade und Beschleunigung ersichtlich in den Achsenbewegungen |
Exakte Lokalisation der Luxationsposition anhand der Zeitkurve |
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Die Bedeutung der Scharnierachsrotation in der Diagnostik |
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unauffällige Öffnen/Schließbewegung |
Blockadefreie Scharnierachsbewegung in Exkursion und Inkursion |
Das Translations-Rotationsdiagramm zeigt eine harmonische Entwicklung von Translation und Rotation |
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Achsbewegungen zeigen das blockierte Gelenk |
Diagramm der Translation-Rotation
im Falle eines
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Condylographische Diagnostik unter Einbeziehung der Okklusion Voraussetzung zu dieser Diagnostik sind Aufzeichnungen, welche mit dem Paraokklusalen Löffel durchgeführt worden sind.
CPM® (CondylenPositionsMessgerät) |
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Mit dem CPM wird die räumliche Differenz zwischen der Referenzposition (Gelenkszentrik) und einer zweiten Unterkieferposition (z.B. der maximalen Interkuspitationsposition IKP) gemessen. Die Aufzeichnungen werden zu einer einfachen Protrusionsbewegung überlagert und diagnostiziert.
Die IKP (oder Schlussbissstellung) liegt in der Norm auf der Referenzposition oder leicht vorne auf der habituellen Protrusionsbahn.
Mit dem CPM kann man diagnostisch die bestehende Schlussbissstellung gelenkbezogen messen, oder post-rekonstruktiv die neue Okklusion prüfen. Bei der Messung sind z.B. Abweichungen in cranialer Richtung (Kompression) von diagnostischer Bedeutung. Solche Schreibungen sind Indiz dafür, dass die Okklusion im Molarenbereich nicht ausreichend krafttragend ist. |
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Funktionelle Messungen |
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Folgende Funktionen des Kauorgans können mithilfe der Gelenkbahnschreibung dokumentiert und ausgewertet werden: die Mastikation, die Sprache, das Pressen und Knirschen, und das Schlucken. Das Verhalten der geschriebenen Bewegungen des Gelenks zur protrusiven Gelenkgrenzbahn wird beobachtet und bewertet.
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Die Sprache |
Die Mastikation |
Bruxieren |
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Sprachaufzeichnungen dokumentieren die Funktion der Phonation |
Die weitauslagernde Funktion der Mastikation |
Bruxismus – eine dominante |
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CADIAS®
CADIAS® ist das zentrale Diagnose- und Planungsmodul der Gamma Dental Software®.
Das Programm verbindet Informationen des Fernröntgens mit Artikulator, Condylographie und anderen diagnostischen Befunden. |
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Fernröntgenanalyse – interdisziplinäre Diagnostik und Planung |
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Fernröntgenanalysen werden oftmals, aber zu Unrecht, einer reinen kieferorthopädischen Diagnostik und Behandlungsplanung zugeordnet. Sie gewinnen jedoch zunehmend an Bedeutung in der Diagnostik und Therapie aus Sicht einer umfassenden interdisziplinären Zahnmedizin. Betrachtet man die statistische Verteilung der skelettalen Klassen in der Bevölkerung, so ist erkennbar, dass die skelettale Klasse I nicht der Regelfall ist, sondern mit nur etwa 37% der Fälle eine deutliche Minderheit darstellt. Die Majorität skelettaler Beziehungen folgt einem Klasse II Prinzip. Durch wesentliche Kompensationsmechanismen während der Gebissentwicklung wird dennoch in den meisten Fällen Regelverzahnung oder zumindest eine Annäherung an eine solche erzielt. Trotzdem liegen aber nach Abschluss des Wachstums eine größere Anzahl von Malokklusionen und Dysgnathien vor.
Bei der Behandlungsplanung komplexer Rekonstruktionsfälle ist es daher wichtig, die Zusammenhänge im individuellen Patientenfall zu analysieren, bevor in das System therapeutisch eingegriffen wird. Dies gilt zunächst für die Therapie eines nicht funktionsgestörten Patienten, aber umso mehr für Patienten, die unter einer Funktionsstörung leiden. Bei all diesen Patienten dient eine standardisierte Datenerfassung und Auswertung einer systematischen Diagnostik, um der Komplexität des stomathognathen Systems gerecht zu werden.
CADIAS® bietet:
® Statische Analysen auf Basis von individuellen Normen unter Berücksichtigung funktioneller Kompensationsmechanismen ® Dynamische Analysen durch Einbringung der Referenzebene des Artikulators und damit der Verknüpfung zur klinischen und instrumentellen Funktionsanalyse (CADIAX®) ® Interaktive Fallplanung mit Zugriffsmöglichkeit auf alle statischen und dynamischen Analysen
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Punkt- und Kontureingaben am Fernröntgen |
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Die Eingabe erfolgt vorzugsweise direkt am Computerbildschirm. Zuerst muss das Fernröntgenbild als digitales Bild im Computer gespeichert werden.
Alternativ können auch handelsübliche Digitizer verwendet werden, welche mit dem Programm über den standardisierten WinTab Treiber kommunizieren.
Das Programm gibt eine Liste der Punkte und Konturen vor, die hintereinander eingegeben werden. Auf Wunsch können für alle Eingaben interaktive Hilfe- und Erklärfunktionen abgerufen werden.
Ein permanent eingeblendetes Zoom-Fenster vergrößert die aktuelle Cursor-Position und erleichtert somit die Identifikation von Punkten am Bildschirm. Mittels standardisierter Bildbearbeitungsfunktionen können wichtige Bildparameter wie Helligkeit, Kontrast oder Vergrößerung einfach geändert werden und an die Benutzeranforderung angepasst werden.
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Die Erstellung des Fernröntgenseitenbilds erfolgt vorzugsweise nach der Condylographie. Bevor der auf die exakte Scharnierachse justierte Schreibbogen abmontiert wird, markiert man die Position auf der Haut und setzt dann ein kleine Bleimarke, so dass die Positionen am Röntgenbild sichtbar werden. Auch der vordere Referenzpunkt (Orbitale) wird in selber Art und Weise markiert. |
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Die weiteren Eingaben in CADIAS®, welche diagnostisch mit der lateralen Fernröntgenanalyse verknüpft werden können, sind: ® Frontales Fernröntgenbild ® SMV Fernröntgenbild ® Frontzahnführung ® Condylographie (CADIAX®) ® CPM (CADIAX®) ® Zahnbogen ® Befundblatt Initialdiagnostik
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Frontales und SMV Fernröntgen Die Eingaben dieser Ansichten erfolgen in ähnlicher Art und Weise wie das laterale Fernröntgenbild und erweitern die Analysemöglichkeiten speziell in Richtung symmetrischer skelettaler und dentaler Aspekte.
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Frontzahnführung Die Eingabe der Frontzahnführung ermöglicht eine exakte funktionelle Diagnostik der Schneidezähne. Es wird mit dem mit Hartsilikon gefüllten Frontzahnabformer (06-231800) ein Abdruck des oberen Schneidezahns angefertigt, an der lingualen Konkavität geschnitten, und in das Programm eingegeben.
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Condylographie Aus der Liste der aufgezeichneten Condylographiedaten mit CADIAX® werden die passenden Protrusionsschreibungen ausgewählt und mittels Kopieren/Einfügen in das CADIAS® Programm übertragen.
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CPM Die Eingabe des CPM erfolgt ebenfalls aus dem CADIAX®, oder bei graphischer Registrierung mittels eines Eingabeformulars.
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Zahnbogen Für die Digitalisierung des Zahnbogens werden die Modelle mit ihren Okklusionsflächen nach unten auf einen Scanner gelegt und als Bild in den Computer übertragen.
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Befundblatt Initialdiagnostik |
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In dem übersichtlich gestalteten Formular werden alle Fragen der zahnmedizinischen Anamnese abgedeckt. Der Anwender kann mit der Computermaus das Formular bearbeiten bzw. Eingabefelder mit der Tastatur ausfüllen.
Die Berechnung des okklusalen Index erfolgt auf Basis der Eingaben automatisch · Hauptanliegen des Patienten · Spezielle medizinische Anamnese · Zahnmedizinische Anamnese · Okklusaler Index Durch den Okklusal-Index wird das subjektive Befinden des Patienten zu seinen Beschwerden ausgedrückt. Die Gegenüberstellung der subjektiven und objektiven Befindlichkeit ist ein Schlüssel der Beurteilung
Die vergleichende Muskelanalyse zielt auf eine Bewertung von Unterschieden im Seitenvergleich. Die Palpation der Muskeln erfolgt am freisitzenden Patienten symmetrisch, gleichzeitig und gleichmäßig. Der Patient gibt Unterschiede zwischen rechts und links und eventuell Schmerzhaftigkeit der palpierten Stellen an.
Aufgrund des Seitenvergleichs ist eine Erfassung asymmetrischer Gewichtung möglich. Dies kann Einblick in disharmonische funktionelle Abläufe liefern.
Das Befundblatt für den chronischen Schmerz, der Zahnstatus und die Eingabemöglichkeit für myofunktionelle Störungen ergänzen das Programm zu einem kompletten Anamnesepaket.
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CADIAS® Analysen
Basierend auf den eingegebenen Daten bietet CADIAS® eine Vielzahl von statischen und dynamischen Analysen, welche zumeist als autorenspezifische Durchzeichnungen bzw. numerische Listen ausgeführt sind. |
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Normberechnungen
Die meisten Normen, die in CADIAS® verwendet sind, werden für das Alter und das Geschlecht des Patienten berechnet. Werte die innerhalb der 1. Standard-abweichung liegen, werden mit grüner Farbe angezeigt. Werte die zwischen 1. und 2. Standardabweichung liegen, werden blau gekennzeichnet, Werte, die außerhalb der 2. Standardabweichung liegen, werden rot gekennzeichnet.
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System- und benutzerdefinierte Analysen
Das Programm wird mit einer Vielzahl von vordefinierten Punkten, Werten, numerischen Analysen und Durchzeichnungen ausgeliefert. Mit diesen Systemeinstellungen findet man fast immer das Auslangen.
Sollte dennoch eine weitere Individualisierung der Analysen notwendig sein, so ist dies mit dem Programm einfach und übersichtlich durchführbar.
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Durchzeichnungen
Das digitalisierte Fernröntgenbild wird in Durch-zeichnungen dargestellt. Das Programm zeichnet die eingegebenen Konturen sowie die wichtigsten Vermessungsebenen und Werte.
Die folgenden autorenspezifischen Durch-zeichnungen sind im Lieferumfang des Programms enthalten: ® Slavicek ® Sato ® Ricketts ® Jarabak ® Sassouni ® Bergen ® Björg ® Steiner
Zusätzlich ist es möglich, das durchgezeichnete Fernröntgenbild und ein gescanntes Patientenseitenbild der Durchzeichnung zu überlagern.
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Numerische Analysen
Diese autorenspezifischen Analysen geben eine Liste von Messwerten, die meist nach Kapiteln sortiert sind und somit einen diagnostischen Überblick aus kephalometrischer Sicht bieten.
Durch einfaches Anklicken jedes Werts wird eine Erklärung für den Wert und die Berechnung des Trends angezeigt.
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Auszug der skelletalen Vermessung aus der Slavicek Analyse |
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Interaktive Verbalanalyse nach Slavicek
In der Slavicek Verbalanalyse werden Werte einzelner Problemgruppen zusammengefasst und daraus diagnostische Sätze formuliert.
Durch Anklicken jedes einzelnen Satzes wird unterhalb der Liste ein Erklärungsfeld mit den bestimmenden und zusammenhängenden Werten angezeigt.
Das Programm bietet damit auch eine exzellente Möglichkeit, Zusammenhänge einzelner Werte zu erkennen und deren Wertung zu analysieren.
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Graphische Analysen
In den graphischen Analysen werden verschiedene Analysebereiche in Tabellengraphiken dargestellt. Die Bereiche sind:
Skelettale Relation, Kompensation, Okklusions-ebene, Maxilla, Mandibula, Untergesichtshöhe, Wachstumstype, Skelettales Profil, Maxillo-Mandibuläre Position
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Graphische Analyse für den Wachstumstyp |
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Inzisalstifttabelle
Diese Tabelle ermöglicht die exakte Umsetzung geplanter Änderungen der Vertikalposition in den Artikulator.
Die zum Beispiel in der VTO geplanten Änderungen kephalometrischer Werte können mittels der Tabelle auf die Höhe des Inzisalstifts gerechnet werden. Dies bedeutet, dass man exakt die Planung am Fernröntgen über die veränderte Höhe des Artikulators umsetzen kann.
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Überlagerung und Vergleiche
Überlagerung und Vergleiche sind in verschiedenen Bereichen sinnvoll anzuwenden. So können direkt am Bildschirm geplante orthopädische oder dentale Veränderungen mit der Ausgangssituation überlagert dargestellt werden.
Selbstverständlich sind auch Vergleiche von Befunden vor, zwischen und nach der Behandlung möglich.
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Überlagerung einer geplanten
Positionsänderung des
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Diagnostische Auswertungen anhand des Fernröntgenseitenbilds |
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Durch die optische Darstellung des Schädelskeletts und die Aufdeckung dynamischer Zusammenhänge, aber auch durch die Möglichkeit, kompensatorische Vorgänge zu erkennen, setzt die Fernröntgendiagnostik oft entscheidende diagnostische Akzente für die Behandlungsplanung. Punktuelle Überbewertungen anhand eines oder einiger weniger Werte soll vermieden werden. Im Zusammenhang mit den anderen erhobenen Befunden dient die Aussage der Fernröntgendiagnostik der endgültigen Diagnose. Grundsätzlich wird das Fernröntgen nach folgenden Aspekten
analysiert: ® Skelettale Beurteilung ® Beurteilung der Vertikalen ® Beurteilung der Okklusionsebene ® Dentale Analyse ® Ästhetische Beurteilung ® Dynamische Analyse ® Kompensationsmechanismen ® VTO
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Skelettale Beurteilung Mandibula und Maxilla werden als skelettale Einheiten getrennt bewertet. Nach dieser Grundzuordnung wird das Prinzip der Architektur aufgrund der vorliegenden Werte einer entsprechenden Untergruppierung eines Gesichtsmusters zugeordnet. Ein wesentlicher Teil der skelettalen Diagnostik betrifft auch die Position der Kiefer zu den Bezugsstrukturen des Schädels einerseits, aber auch der relativen Beziehung des Unterkiefers zum Oberkiefer. Diese individuelle Aufbereitung ist deshalb so wichtig, da alle weiteren analytischen Ergebnisse möglichst individuellen Werten, die dem skelettalen Muster des Patienten entsprechen, gegenübergestellt werden können. |
Das „uniforme Gesicht“ existiert
nicht. |
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Beurteilung der Vertikalen Während des Wachstums entwickelt sich eine individuelle Distanz zwischen Ober- und Unterkiefer. Diese Vertikale kann im Einzelfall als Kompensation für skelettale Diskrepanzen notwendig sein. In der Diagnostik und Fallplanung nimmt daher die Vertikale einen besonderen Stellenwert ein. Im System wird eine Zuordnung der Patienten nach ihren skelettalen Prinzipien entsprechend durchgeführt. Daraus wird eine individuelle Vertikale errechnet und dem Ist-Zustand gegenübergestellt. Daraus können sich wertvolle Hinweise in der Therapieplanung ergeben. Die „Norm“ darf in solchen Fällen als Zuordnungsprinzip aber nicht als dogmatische Zielsetzung verstanden werden. |
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Dentale Analyse und Okklusionsebene Entscheidend in der dentalen Analyse sind die für viele Funktionen wichtige Frontzahnsituation und die Okklusionsebene. Die Berücksichtigung der Morphologie der lingualen Funktionsflächen der Frontzähne ist dabei von großer Bedeutung. Die Okklusionsebene wird zunächst statisch beurteilt. Sie wird unterkieferbezogen definiert und bewertet. |
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Ästhetische Beurteilung Im lateralen Fernröntgen werden die Weichteile durch abschwächende Filterung gut dargestellt. Dies gestattet die Beurteilung der Gesichtsästhetik, aber auch die Qualitätsbeurteilung der zirkumoralen Strukturen. Die Lage der Zähne innerhalb und zu den Lippenstrukturen ist für die Diagnose und Planung wichtig. Die Lage der Unter- und Oberlippe im Gesichtsprofil kann relativ zur ästhetischen Bezugsebenen beurteilt werden. |
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Dynamische Analysen Ein wesentlicher Bestandteil der FRS-Analyse ist die dynamische Befundung der Bewegung des Unterkiefers. Dies wird durch die Übertragung der aufgezeichneten Scharnierachsbewegungen erreicht. Aufgrund dieser Ergänzung ist es möglich, funktionelle Determinanten in ihren Zusammenhängen zu erkennen und diagnostisch zu bewerten.
Die Dynamik wird durch die Beziehung der schädelfesten sagittalen Condylenbahnneigung (SKN) zur Okklusionsebene und deren Neigung (OEN) als relative Condylenbahn (RKN) definiert:
RKN = SKN – OEN
Aus dieser einfachen Formel lässt sich eine nach funktionellen Aspekten optimierte Neigung der Okklusionsebe gesamt und für einzelne Zähne einfach planen. |
Schematische Darstellung der relativen Kondylenbahnneigung und der relativen Frontzahnführung |
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Fallplanung mit CADIAS® - VTO |
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Das Programm bietet Planungsmöglichkeiten am Fernröntgenseitenbild, welche es ermöglichen, wichtige Parameter und Behandlungsschritte am Computerbildschirm zu simulieren. Folgende Maßnahmen können dargestellt werden: ® Änderungen der vertikalen Situation ® Orthopädische Zahnbewegungen (Rotation und Verschiebung) ® Orthopädische Kieferbewegungen der Maxilla und Mandibula ® Chirurgische Behandlungssimulation ® Weichteilsimulation ® Unterkieferpositionierung anhand condylographischer Daten (CADIAX®) In der Anwendung kann man jederzeit auf alle statischen und dynamischen Analysen zurückgreifen und einen Vergleich der Planung zur Ausgangssituation tabellarisch oder graphisch abrufen. Die Rückübertragung verschiedener geplanter Parameter in den Artikulator ist über die Inzisaltischtabelle ermöglicht. Es lassen sich für jeden Fall beliebig viele Planungen abspeichern. Das Programm schreibt jeden Planungsschritt mit. Dadurch kann zum einen eine detaillierte Planungsliste erstellt werden, aber auch zum anderen jeder Eingriff zurückgenommen werden.
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